Satzung des Internationalen Bodensee-Motorboot-Verbandes (IBMV) (Fassung vom 23.8.1963, zuletzt geändert am 12.4.2008)


§ 1 Name,  Sitz


Der Verband führt die Bezeichnung Internationaler Bodensee-Motorboot-Verband (IBMV).

Er hat seinen Sitz am Wohnort des jeweiligen Präsidenten.


§ 2 Zweck und Ziel


Der IBMV vertritt die Interessen des motorisierten Wassersports auf dem Bodensee und Hochrhein auf internationaler Ebene.

Er ist bemüht, die Nutzung des Wassersportreviers Bodensee und Hochrhein auf fachlich anerkannter Ebene aktiv mitzugestalten und unterstützt die Mitgliedsvereine bei Infrastruktur- und Zulassungs-fragen. Die Mitglieder werden dazu angehalten, auf strenge Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu achten.


§ 3 Selbstkontrolle, Disziplin


Die im IBMV organisierten Wassersportler sind sich ihrer Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt am Bodensee und Hochrhein bewußt und treten durch geübte Selbstkontrolle und diszipliniertes Verhalten auf dem Wasser dafür ein.


§ 4 Mitgliedschaft


Als Mitglieder können diejenigen Motorbootclubs, Wassersport- Boots- und Yachtclubs/

-Vereine mit Motorbooten, die am Bodensee und Hochrhein bis einschließlich Schaffhausen beheimatet sind, aufgenommen werden.


Einzelpersonen können nicht Mitglied werden.


Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.


§ 5 Antrag auf Aufnahme


Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich zu stellen.

Dem Antrag sind Satzung  und ein Verzeichnis der Aktiv-Mitglieder beizulegen.


§ 6  Beendigung der Mitgliedschaft


Die Beendigung kann entweder durch Austritt oder durch Ausschluß erfolgen.

Der Austritt kann nur auf den Schluss eines Geschäftsjahres erfolgen und muss dem Vorstand gegenüber mindestens einen Monat vorher schriftlich erklärt werden.


§ 7 Organe


Die Organe des IBMV sind die Generalversammlung und der Vorstand.


§ 8 Generalversammlung


Die Generalversammlung ist für alle Entscheidungen zuständig, die über den Rahmen der Geschäfts-führungstätigkeit des Vorstandes hinausgehen.

Darüberhinaus obliegt ihr insbesondere:


- die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

- die Entlastung des Vorstandes

- die Wahl des Vorstandes gemäß dem in § 10 genannten Verfahren

- die Wahl von zwei Kassenprüfern

- die Festsetzung des Jahresbeitrages, von Umlagen und Sonderbeiträgen

- Abstimmung über eingereichte Anträge

- die Änderung der Satzung

- Ausschluß von Mitgliedsclubs

- Auflösung des Verbandes


Die ordentliche Generalversammlung tritt jährlich einmal zusammen. Sie muss spätestens innerhalb von 3 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres stattfinden.

Die Mitgliedsclubs werden vom Vorstand unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens 30 Tage vorher dazu eingeladen.

Der Vorstand hat das Recht, bei Bedarf eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen.

Er ist dazu verpflichtet, wenn mindestens sechs Mitgliedsclubs es schriftlich verlangen.

Der Vorstand kann auch eine schriftliche Abstimmung unter den Mitgliedsclubs herbeiführen.


Jeder Mitgliedsclub hat in der Generalversammlung zwei Stimmen.

Zur Fassung eines gültigen Beschlusses ist die die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden und vertretenen Mitgliedsclubs erforderlich.

Stellvertretung ist zulässig . Der Vertreter hat sich durch eine schriftliche Vollmacht auszuweisen.

Der Besuch der Generalversammlung steht allen Mitgliedern jedes Mitgliedsclubs offen.


Anträge zur Generalversammlung müssen dem Präsidenten 8 Wochen vorher eingereicht werden.


§ 9 Satzungsänderung


Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von drei Viertel der anwesenden und vertretenen Mitgliedsclubs.


§ 10 Vorstand


Der Vorstand hat die laufenden Geschäfte zu führen. Seine Tätigkeit ist ehrenamtlich.

Bei ihrer Tätigkeit für den IBMV anfallende Auslagen werden den Vorstandsmitgliedern vergütet.

Der Vorstand besteht aus je 2 stimmberechtigten Mitgliedern der 3 Uferstaaten.

Die Stimmberechtigten der Generalversammlung (siehe § 8) wählen jeweils getrennt nach den

3 Uferstaaten ihre Vorstandsmitglieder selbst.


Die Stimmberechtigten wählen dann im Anschluß je ein Mitglied des neu gewählten Vorstandes zum


    Präsidenten,

    Vizepräsidenten

    Schatzmeister

    Seedienstleiter.

       


Die Abstimmung hat auf Antrag geheim zu erfolgen.


Tritt ein Vorstandsmitglied vorzeitig, während der Amtsperiode aus, erfolgt eine Nachwahl bei der nächsten Generalversammlung.


Der Vorstand ist beschlußfähig bei Anwesenheit von mindestens 4 Mitgliedern.

Über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu erstellen.


Die Amtsdauer des Vorstandes sowie der Kassenprüfer beträgt zwei Jahre.

Wiederwahl ist möglich.


§ 11 Beitrag


Die Mitgliedsclubs zahlen pro Mitglied einen von der Generalversammlung festzusetzenden jährlichen Beitrag.


Das Geschäfts- und Rechnungsjahr läuft vom 1.9. bis 31.8. eines jeden Jahres.



Die vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 23.8.1963 angenommen und

bei der ordentlichen Generalversammlung am 20.3.1965, am 15.11.1969, am 28.10.1978 sowie am 12.4.2008 in einigen Teilen geändert.



Romanshorn, 23. August 1963

Hard 15. November 1969

Der Vizepräsident

Walter Huber, Tuttlingen,

Deutschland


Der Präsident Walter Furrer,

St. Gallen, Schweiz


Friedrichshafen, 20. März 1965

Bregenz, 28. Oktober 1978

Der Vizepräsident Alois Gasser,

Fussach, Österreich


Reichenau, 12. April 2008

Der Präsident

Michael Sautter,

Konstanz, Deutschland


Der Vizepräsident

Werner Neyer,

Nüziders, Österreich

Satzung

GRENZENLOS AKTIV SEIT 1963

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