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Seit seiner Gründung bemüht sich der IBMV um eine sachliche Berichterstattung über das oft emotional behandelte Thema "Motorboote". In seiner Pressestelle werden professionell getextete Beiträge regelmäßig an die Redaktionen der gesamten Tagespresse rund um den See verschickt.
Das Verbandsblatt "IBMV-Inside" behandelt sachlich fundiert spezielle Themen rund um das Motorboot auf dem Bodensee und stellt damit eine wichtige Informationsbörse für Bootsfahrer, Öffentlichkeit und Politik dar.
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1.000 Stunden mehr freiwilliger Einsatz
Den Lohn für geleisteten Seedienst nahmen nicht nur drei Clubs in Form von Geldprämien entgegen, sondern auch drei als Seedienst-Pokale. Den 1. Platz für die Ehrengaben belegte der Deutsch-Schweizerische Motorboot-Club mit 40 Einsätzen und 660 geleisteten Stunden. Ernst Kojalek (links) überreichte den Pokal an Daniel Gremlich.Der Seedienst des IBMV hat im 33. Jahr seines Bestehens eine Renaissance erfahren: Die Anzahl der in der Saison 2007 geleisteten Stunden ist von fast 2.000 auf 3.098 angestiegen. Ein toller Erfolg und ein Zeichen dafür, dass der vom 19.Mai bis 9. September freiwillig gefahrene Dienst akzeptiert wird, hieß es bei der Generalversammlung in Friedrichshafen.
„Seedienstler des Deutsch-Schweizerischen Motorboot-Club müssen immer öfter feststellen, dass vermietete Tret- und Ruderboote die Einfahrt des Hafens blockieren und so für gefährliche Situationen sorgen. Der Seedienst des Motor-Yacht-Club Obersee sicherte eine große Übung der Bundeswehr mit Fallschirmabsprüngen in den Bodensee ab“, las IBMV-Seedienstleiter Ernst Kojalek aus den Berichten der einzelnen Clubs vor. Aber auch die alljährliche Seedienstübung des Segel- und Motor-Yachtclub Höri sei besonders erwähnenswert. Dabei musste eine ins Wasser gefallene „leblose Person“ mit Hilfe eines Segels geborgen und ein manövrierunfähiges Schiff abgeschleppt werden. Unterstützung und Tipps bei der Bergung und bei der Übung „Wiederbelebung“ gab es von den Mitgliedern der DLRG Wangen.
Auch die Treibholzbeseitigung oder die Meldung des Seedienstes des Motorbootclub Bregenz von einer riesigen, von einem gesunkenen Boot verursachten Öllache, erwähnte Kojalek. Oder dass der Dienst des Ermatinger Bootsclub immer wieder feststellt, dass auf vielen Booten keine Nationalflagge gesetzt werde.
Die Statistik indes besagt, dass 15 von 30 IBMV-Mitgliedclubs den Jahresbericht 2007 eingereicht haben – zwei mehr als im Vorjahr. Bei 301 von 567 beteiligten Personen gefahrenen Einsätzen betrug der Zeitaufwand 3.098 Stunden. Acht Mal wurden Abschlepp- und 23 Mal sonstige Hilfen geleistet. Seedienstler halfen bei 35 Regatten, mussten aber auch 42 Verstöße gegen die BSO registrieren.
Fazit Kojaleks: „Es lohnt sich, wenn der IBMV Werbung für den Seedienst macht.“ Der Seedienst in der Saison 2008 wird vom 17.Mai bis 7. September gefahren.
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