IBMV-Inside

Ausgabe 2 / September 2007

Informationen nicht nur für Insider vom IBMV, Internationaler Bodensee-Motorboot-Verband, Deutschland, Schweiz, Österreich


Kurz und bündig

Generalversammlung während INTERBOOT: Die ordentliche General-versammlung des IBMV wird in diesem Jahr während der Internationalen Wassersportmesse INTERBOOT und somit auf dem Friedrichshafener Messegelände abgehalten. Am Samstag, 29. September 2007, um 14.00 Uhr, treffen sich dazu die Mitglieder im Raum Schweiz im Obergeschoss des Messefoyer West, zu erreichen über den Eingang West. Auf der Tagesordnung steht neben dem Bericht des Präsidenten Michael Sautter auch der des Schatzmeisters Ruedi Gantenbein und des Seedienstleiters Ernst Kojalek sowie die Termine für das Jahr 2008.

Spatenstich in Altnau: Nach dem mit einer Dreiviertelmehrheit gefällten Ja der Stimmbürger im schweizerischen Altnau für einen 11,3 Millionen-Franken-Kredit wird dort noch in diesem Herbst das Seeuferprojekt und die Fertigstellung des Hafens begonnen. In diesem Winter sollen die Hafenabschlüsse erstellt werden und Baggerarbeiten beginnen. So soll im Frühjahr 2008 das Becken mit der gleichen Anzahl Bootsliegeplätze wieder benutzt werden können. Im Herbst 2008 sollen neue Stege installiert werden. Nach der Neugestaltung des Badeplatzes und Seeufers soll im Frühjahr 2009 der neue Hafen mit weiteren 40 Bootsliegeplätzen fertig gestellt sein. Der von den Altnauern befürwortete 11,3 Millionen-Franken-Kredit soll sämtliche Kosten für den Bau des Hafens, des Gebäudes und einer Schifffahrtsanlegestelle enthalten.

Konzession nach Fläche: Im Bootshafen von Kreuzlingen soll die Konzession für den Betrieb neu nach Fläche und nicht mehr für eine bestimmte Anzahl der Plätze vergeben werden. Dafür spricht sich auch die Thurgauer Regierung aus: Künftige Konzessionen für den Betrieb von Bootshäfen am Bodensee werden nicht mehr für eine bestimmte Platzzahl vergeben,sondern für eine entsprechend ausgewiesene Fläche. Die Kantonsregierung erklärte, diese Bewil-ligungsänderung sei eine Folge des neuen Wassernutzungsgesetzes, das am 1.Januar 2000 in Kraft getreten sei. Die konkrete Nutzung der Flächen sei Sache der Gemeinde, heißt es im vom Großen Rat festgelegten Gesetz.So sollen die aufwendig erstellten Hafenanlagen optimal ausgenutzt werden. Dabei dürften nur keine Eingriffe in die Flachwasserzone erfolgen. Diese muss nämlich laut Bodenseeleitbild geschützt werden. Die Regierung hält aber auch fest, dass weder das Bodenseeleitbild noch die Richtlinien der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee rechtsverbindlich seien. Umweltschützer befürchten nun eine massive Erhöhung der Zahl der Boote auf dem Dreiländersee.

Boot an Wiffe: Mitte Juli kam es auf dem Hochrhein bei Rheinklingen wieder mal zu einem für den Fluss typischen Unfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Der Bootsführer fuhr in Begleitung von drei Personen mit seinem Motorschiff mittags rheinabwärts. Auf Höhe der Bibermühle bemerkt er, dass sein Schiff auf eine Wiffe oder Dalbe zutreibt. Trotz Ausweichmanöver sei es zur Kollision gekommen, so die Thurgauer Seepolizei in ihrem Bericht. Dabei wurde das Schiff teils unter Wasser gezogen. Die vier Personen sprangen in den Rhein und wurden von einem anderen Schiffsführer unverletzt gerettet. Am von der Seepolizei und der Diessenhofener Feuerwehr geborgenen Schiff entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Franken.



IMPRESSUM

Herausgeber und ViSdP: IBMV-Präsident Michael Sauter
An der Steig 27, 78464 Konstanz
Telefon: 0049 (0) 7531 456292

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