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Der Flottillenadmiral ging von Bord |
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Die Verabschiedung des langjährigen Polizeidirektors Edwin Bauer als Leiter der 70 Beamten starken Wasserschutzpolizeiinspektion Bodensee war auch eine Zäsur und die Verabschiedung eines Freundes der Wassersportler.
"Sie haben mit ihrer Persönlichkeit und Ihrem Denken und Handeln das geflügelte Wort von der Polizei als Freund und Helfer im wahrsten Sinne des Wortes personifiziert." Mit diesen Worten dankte Hans-Joachim Kurz als IBMV-Präsident und im Namen der Motorbootfahrer und Segler dem 60-Jährigen während der Feierstunde in Meersburg, an der auch Landes-innenminister Heribert Rech teilnahm.
Ein Fernglas überreichten BSVb-Vize Jens Krose und Kurz an den "Freund der Berge". Das soll symbolisch für die von Bauer stets praktizierte Weitsicht und seinem vom weiten Horizont des Bodensees geprägten Blick für das Wesentliche stehen. Es soll ihm helfen, den so charakteristischen scharfen Blick für das Ganze zu erhalten. Für Bauer sei es Selbstverständlichkeit gewesen, bei den Jahreshauptversammlungen der Verbände anwesend zu sein und sachlich und präzise über die Situation auf dem See zu berichten. Er habe stets ein offenes Ohr für die Belange des Bootssports gehabt. Ob bei Regatten, Sternfahrten, Wasserskiveranstaltungen oder sonstigen Ereignissen sowie bei seemannschaftlichen Appellen an die Wassersportler habe er immer mit Rat und Hilfe zur Seite gestanden.
Die Verabschiedung war gleichzeitig das Ende der Wasserschutzpolizeiinspektion Bodensee am baden-württembergischen Ufer. Bauer selbst koordinierte und setzte die entsprechende Verwaltungsreform um, mit der die Wapo die langjährige Selbständigkeit verlor. Zuvor sorgte er noch für die Modernisierung der Wapo-Flotte. Er war aber auch für die Vertiefung der Internationalen Zusammenarbeit der Seepolizeien und Wasserschutzpolizeien sowie die hohe Kompetenz in der Wasser- und Seenotrettung mitverantwortlich. |
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