|
![]() |
|
| |
|
See- und Rheindienst ist auf Europas Gewässern einmalig
Der Seedienst hat in den letzten Jahren sehr geholfen, den motorisierten Wassersport zu erhalten und zu fördern", mit diesen Worten regte IBMV-Präsident Hans-Joachim Kurz die Delegierten dazu an, in den Vereinen für noch mehr Seedienstfahrer zu sorgen. Dazu "verleiten" soll auch ein neues, weißes Polo-Shirt mit dem Verbandslogo und der Aufschrift "IBMV-Seedienst", das jeder Fahrer überreicht bekommt. Zuletzt wurde dem Präsidenten bei der Verabschiedung des langjährigen Chefs der Wasserschutzpolizeiinspektion Bodensee, Edwin Bauer, die Bedeutung des Seedienstes vor Augen geführt. Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech versicherte Kurz, wie hoch er persönlich und die Behörden im Land die Verdienste der freiwilligen Selbstkontrolle der Motorbootsportler vom Bodensee einschätze. Diese Einrichtung sei für sämtliche Wassersportreviere und Wasserstraßen Europas einmalig und vorbildlich. Doch für Kurz steht auch fest, dass dieser Dienst gerade in den letzten Jahren geholfen habe, den motorisierten Wassersport auf dem Trinkwasserspeicher und Freizeitrevier zu erhalten und zu fördern. "Es wird anerkannt, dass wir etwas für die Disziplin und den Erhalt leisten und dies auch leben", sagte Kurz: "Fördern Sie den Dienst in Ihren Vereinen und setzen Sie sich dafür ein", forderte er von den Delegierten. Denn es wäre schade, wenn der IBMV dieses Instrument als Integrationsfaktor verlieren würde, zumal er auch integrativer Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit in den Vereinen und ein Beweis für das verantwortungsvolle Engagement der Motorbootfahrer in der Umwelt sei. In diesem Jahr werden die Boote mit den Seedienst-Banderolen vom 14. Mai bis 4. September ihre Runden ziehen. Aus diesem Grund bittet Seedienstleiter Ernst Kojalek die Verantwortlichen in den Clubs, den Fahrern mitzuteilen, dass sie auch künftig die Logbücher leserlich ausfüllen. Nach Abschluss der Saison 2005 will Kojalek abermals versuchen, die Protokolle persönlich einzusammeln. Dafür soll sich jeder Vorstand schon jetzt einen "Briefkasten" oder Treffpunkt aussuchen und dies dem Fußacher mitteilen.
Seinen Aufruf zur Mitarbeit richtet er aber auch an fast 50 Prozent der Vereine, die in 2004 keinen Seedienst geleistet oder keine Protokolle abgegeben haben. "Wir wollen als Vorstand des IBMV keine Zwänge ausüben, es sollte aber in jedem Club innerhalb des Verbandes die Meinung vorherrschen, dass der Seedienst eine nützliche Sache ist", sagte Ernst Kojalek. Gebe es doch noch immer viele Gegner des motorisierten Wassersports. IBMV-Seedienstleiter Ernst Kojalek zeigt das Polo-Shirt, das künftig jeder Seedienstfahrer überreicht bekommt. |
|
|