Qualität des Bodenseewassers erneut verbessert
Wie der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung Baden-Württemberg in Sipplingen kürzlich veröffentlichte (Südkurier vom 22.11.2006), habe sich die Qualität des Bodenseewassers weiter verbessert.Noch nie sei in der Verbandsgeschichte ein so niedriger Phosphatgehalt gemessen worden. Alle Grenzwerte der Trinkwasserverordnung seien derzeit weit unterschritten.
Mehr als 320 Gemeinden in Baden-Württemberg mit insgesamt über 4 Millionen Bürger werden mit Bodenseewasser versorgt. Trotz der niedrigen Pegelstände wegen der Sommerhitze war der Bodensee auch in 2006 ein sicherer Trinkwasser-Lieferant.
Der Wasserspiegel sei nicht durch Klimaveränderung gesunken. Es werde im Winter künftig eher mit höheren Wasserständen zu rechnen sein.
Die Unterschreitung aller Grenzwerte der Trinkwasserverordnung ist wieder ein eindeutiger Beweis gegen die immer wieder erhobenen Behauptungen von Umweltschützern und Behörden, Wassersportler würden mit ihren Bootsmotoren die Wasserqualität des Bodensees negativ beeinflussen.
Das entspricht einfach nicht den Tatsachen. Die Behauptungen werden nicht wahrer, wenn sie noch so oft wiederholt werden. Bisher konnte nämlich in keinem Fall durch wissenschaftliche Messungen eine Beeinträchtigung nachgewiesen werden.
Dass das Bodenseewasser durch Bootmotoren nicht geschädigt und dadurch die Wasserqualität vermindert wird, haben die Wassersportler durch mehrere wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig nachweisen können.
