3.160 Beschäftigte durch den Wassersport
Wassersport am Bodensee3.160 Beschäftigte durch den Wassersport
Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt interessante Resultate
Das Tübinger Institut für angewandte Wirtschaftsorschung unter Leitung von Professor Dr. Gerd Ronning führte im Auftrag der Internationen Wassersport-Gemeinschaft Bodensee (IWGB) als Ergänzung des in 2004 unter dem Titel "Wassersport als wirtschaftlicher Faktor am Bodensee - Ausgaben im Wassersport" vorgestellten Projektes eine weitere Untersuchung durch: "Beschäftigte durch den Wassersport am Bodensee".
In einer repräsentativen Umfrage wurden Betriebe am Bodensee befragt, insbesondere um die Anzahl Arbeitsplätze und die Jahres-Umsatzzahlen zu ermitteln.
Die Ergebnis-Präsentation erfolgte am 23. September 2006 auf der "Interboot '06" in Friedrichshafen.
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
1) Beschäftigung: Die durch den Wassersport induzierte Beschäftigung in der Bodenseeregion wird auf ca. 3.160 ganzjährig Beschäftigte geschätzt.
Diese Zahl setzt sich zusammen aus rd. 1.600 Beschäftigten in Wassersportbetrieben, aus etwa 200 Beschäftigte im Bereich Tauchsport, 120 amtlichen Stellen sowie ca. 1.240 Beschäftigten im Gastgewerbe. Hinzu kommt eine nur schwer quantifizierbare Anzahl an nur saisonal Beschäftigten.
2) Umsatz: In 2003 wurden von den Betrieben im Bereich Wassersport i.e.S. insgesamt ca. 270 Millionen Euro umgesetzt. Der Umsatz entfiel zu 54% auf Deutschland und zu 43% auf die Schweiz.
3) Wertschöpfung: Der Anteil der Wertschöpfung der Betriebe lag 2003 in der Schweiz bei gut 28%, in Deutschland bei gut 34%; er schwankte je nach Bereich zwischen 20 und 40%.
4) Den größten Anteil am Umsatz hatten Mehrbereichsbetriebe, d.h. Betriebe, die sich nicht auf einen Wirtschaftsbereich spezialisiert haben.
5) Die Beschäftigung und insbesondere der Umsatz haben sich seit 2003 insgesamt positiv entwickelt.
6) Dabei lagen die Anteile der seit 2003 wachsenden Betriebe in der Schweiz jeweils höher als in Deutschland.
Hinweis: Die Ergebnisse dieser Ergänzungsstudie sind als PDF-Datei [PDF: 770 KB] | abgerufen werden.
